Abschlussbericht: Winter Jugendtreff 20.-23.12.2013 in Bad Kissingen

Der WJT 2013 konnte einen Höhepunkt verzeichnen, wie es ihn schon seit längerem nicht mehr gab: 89 Jugendliche aus ganz Deutschland reisten am 20.12.2013 nach Bad Kissingen, um dem traditionsreichen Event des „Team Junge Armenier“, der Jugendorganisation des ZAD, beizuwohnen. Wie jedes mal, waren auch dieses mal wieder jede Menge neue Gesichter zu entdecken und wie jedes mal war die Begeisterung nicht zu bändigen und die Tränen zum Abschied nicht zu stoppen.

WJT13

Das Konzept der 4-Tage-Veranstaltung scheint ein wahres Erfolgsrezept zu sein: Während das Programm Freitags spät beginnt und Montags früh endet, um allen genügend Zeit für die, häufig gemeinsam geplante und in Fahrgemeinschaften organisierte, An- und Abreise zu lassen, werden die Wochenendtage voll ausgenutzt. Neben Spiel, Spaß, Sport und Spracherwerb (bzw.-pflege) stehen Kunst, Kultur, Kenntniserwerb und natürlich das Kennenlernen auf dem Programm. Dieses wurde am Freitag mit entsprechenden Spielen unterstützt, nachdem sich alle an dem ausgiebigen Buffet sattessen durften, das uns freundlicherweise den ganzen Abend und die ganze Nacht über zur Verfügung gestellt wurde. Highlights waren auch, wie jedes mal, die von HayFM organisierte Party am Samstagabend sowie das von den fleißigen Teilnehmern zubereitete Xorovaz mit über 40kg (!) Steaks, mit Grillwürstchen und mindestens ebenso vielen Salaten verschiedenster Sorten sowie mit echtem armenischem Lawasch! An dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank allen Teilnehmern für die Unterstützung!

Ebenso zu Dank verpflichtet sind wir unseren ganz besonderen Gästen, die sich unentgeltlich dazu bereiterklärt haben uns mit ihren Vorträgen und Workshops zu bereichern. Namentlich waren dies dieses mal: Anush Chakhlayan, welche als Lehrerin der größten armenischen Tanzgruppen Deutschlands einen sehr erfolgreichen Tanzworkshop bei uns veranstaltete, Gayane Eisler, Doktorandin am Institut für Diaspora- und Genozidforschung der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum mit ihrem Vortrag über Armenien in der Zeit vor dem Völkermord und Shushan Tumanyan von der Goethe-Universität, die über die Rolle der armenischen Sprache in der Identitätsbildung der Armenier referierte.

Außerdem erzählte Aren Maydali von seinem Auslandsjahr in Armenien, welches er über Birthright Armenia absolvierte. Dabei teilte er nicht nur seine dort gesammelten Erfahrungen, sondern gab auch konkrete Hilfestellungen zur Organisation solch eines Auslandsjahres. Andreas vom JA-Team schlussendlich moderierte eine Diskussionsrunde zu den Möglichkeiten, die der armenischen Jugend bzgl. der Organisation von Veranstaltungen für den April 2015 zur Verfügung stehen.

Die Mischung aus solchen lehrreichen Vorträgen und Workshops einerseits und genügend Freizeit andererseits war zusammen mit der aktiven Werbung auf Facebook der Schlüssel, um die Teilnehmerzahlen wieder in solche Höhen zu bringen.