Berlin – Mahnwachen gegen Genozid und Minderheitendiskriminierung

Samstag, 19. April 2014 | 14:00 – 17:00 Uhr

Tiergartenstr. 19-21, 10785 Berlin-Tiergarten

Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin-Mitte

Vor der türkischen Botschaft in Berlin und Vor dem Bundeskanzleramt

NIE WIEDER - Mahnwache Thema Genozid in Berlin

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland e.V., dem Verband der Vereine der Griechen aus Pontos in Europa e.V. (OSEPE) sowie der Initiative DurDe_Deutschland rufen wir zu zwei Mahnwachen und einem Mahngang im Zentrum Berlins auf.

Mit unseren Mahnwachen vor der Türkischen Botschaft Berlin und dem Bundeskanzleramt fordern wir die auch nach 99 Jahren noch immer ausstehende Anerkennung des Genozids an den Armeniern, Aramäern/Assyrern sowie Griechen osmanischer Staatszugehörigkeit.

Die offizielle und offiziöse Türkei bestreitet bis heute, dass es sich bei den „Ereignissen von 1915“ (so der amtlich von PM Erdogan diktierte Terminus) um einen Genozid entsprechend der UN-Konvention (1948) gehandelt hat. Im besten Fall bescheinigen türkische Staatspolitiker Armeniern und Türken wechselseitige „Schmerzen“ (so die Formulierung von Außenminister Ahmet Davutoglu) bzw. laden den armenischen Staat und die Nation ein, diese Schmerzen gegeneinander aufzurechnen. Im Regelfall aber greifen türkische Diplomaten bis heute ein, wenn in ihrem jeweiligen Amtsbereich eine kulturelle oder wissenschaftliche Veranstaltung zum Völkermord an den Armeniern oder anderen Opfergruppen stattfinden soll. Die Ziele ihrer Interventionen sind stets die Einschüchterung der Veranstalter, eine Verhinderung der Veranstaltung oder zumindest ihre Instrumentalisierung, um sie als Tribüne für die Verbreitung der offiziellen türkischen Leugnung zu nutzen.

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