Potsdam – Musa Dagh. Ein Widerstand und seine Geschichte

Team Junge Armenier

Samstag, 12. September 2015 | 17.00 – 20.00 Uhr
Lepsiushaus Potsdam
Große Weinmeisterstraße 45, 14469 Potsdam

Am 12. September 1915 evakuierten französische Kriegsschiffe über viertausend Armenier, welche sich über sechs Wochen lang auf dem Musa Dagh (armenisch »Musa Ler«) gegen ihre Vertreibung und Ermordung durch osmanische Verbände verteidigt hatten. Einige Tage zuvor hatte die Besatzung des Kreuzers »Guichen« ein auf Laken gemaltes, riesiges rotes Kreuz, das auf dem Berg wehte, gesehen. Dieser Widerstands- und Zufluchtsgeschichte hat Franz Werfel in seinem Roman »Die vierzig Tage des Musa Dagh« ein literarisches Denkmal gesetzt.

Die Veranstaltung zeichnet diese Ereignisse in zwei Beiträgen nach, ein Vortrag über die historischen Hintergründe des Widerstandes und eine aktuelle Buchvorstellung über Franz Werfel und den Genozid an den Armeniern. Im Anschluss gibt es  »Harissa«, eine traditionelle Speise, die von Armeniern weltweit zum Gedenken an den Widerstand gekocht wird.

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Moderator Dr. Rolf Hosfeld

17.00 Uhr – Hayko Kadiyan Vortrag »Musa Lers heldenhafter Widerstand 1915«

18.00 Uhr – Roy Knocke Buchvorstellung »Franz Werfel und der Genozid an den Armeniern«

19.00 Uhr – Traditionelles armenisches »Harissa« (Speise)

Flyer

Quelle: http://www.lepsiushaus-potsdam.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=66&cntnt01origid=19&cntnt01returnid=22

Berlin – Varujan Vosganian setzt ein literarisches Denkmal

Team Junge Armenier

Donnerstag, 10. September 2015 | 21.00 Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Oberes Foyer
Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Berliner Festspiele – Varujan Vosganian setzt dem Genozid an den Armeniern ein literarisches Denkmal

internationales literaturfestival berlin

Das »Buch des Flüsterns« ließ in ganz Europa Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert und bewegt zurück. In episodenhaften Geschichten berichtet es vom Schicksal der Armenier nach den Übergriffen der Türken 1915. Die Auswirkungen sind noch immer spürbar, und so spannt Vosganian einen weiten narrativen Bogen vom armenischen Widerstand bis in die heutige Zeit.

Web: www.literaturfestival.com

Quelle: http://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/varujan-vosganian-setzt-dem-genozid-an-den-armeniern-ein-literarisches-denkmal/events/72177/?categories=86

Berlin – Konferenz: Gegenwart – Vergangenheit

Team Junge Armenier

Samstag, 5. September 2015 | 10.00 – 18.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung-Bundesstiftung Berlin
Schumannstraße 8, Berlin, 10117

Die Gegenwart der Vergangenheit

100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern 1915

100 Jahre ist es her, dass das Osmanische Reich in den Wirren des ersten Weltkrieges 1915 und auf dem Höhepunkt der jungtürkischen Nationalbewegung den Genozid an den Armeniern und Armenierinnen verübte. Der enge Verbündete der Osmanen, das Deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm II. wurde nicht nur unmittelbarer Zeuge der Verbrechen, sondern unterstützte die ethnische Säuberung.

Die Anerkennung und Aufarbeitung der Verbrechen von 1915 ist noch immer ein tabuisiertes Thema, sowohl in der Türkei, als auch in Deutschland. Obwohl das Thema in den letzten Jahren stärkere politische Beachtung erfahren hat, bleiben auch heute noch viele Aspekte des Genozids nur unzureichend beleuchtet. Die Konferenz geht auch der Frage nach, welche Form der Erinnerung heute vorherrscht und welches politisches Engagement es braucht, um ein Mehr an Anerkennung und Aufarbeitung zu erreichen.

Mit:

– Prof. Hans-Lukas Kieser, Universität Zürich
– Anahit Balayan, Humboldt-Universität Berlin
– Dr. Alice von Bieberstein, University of Cambridge
– Prof. Ashot Hayruni, Universität Jerewan
– Dr. Vahé Tachjian, Houshamadyan, Berlin
– Peter Meiwald, MdB, B90/Grüne
– Ayşenur Korkmaz, Sabancı Universität Istanbul
– Wolfgang Gust, Publizist, Hamburg
– Recep Maraşlı, Publizist, Berlin
– Claudia Roth, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, B90/Grüne
– Prof. Fatma Müge Göçek, University of Michigan

 

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG)

Sprache: Deutsch und Türkisch mit Simultanübersetzung

Programm hier

Anmeldung erforderlich

Quelle: http://calendar.boell.de/de/event/die-gegenwart-der-vergangenheit

Düsseldorf – „Stimmen aus dem Abgrund“

Team Junge Armenier

25. August – 1. September 2015
Stephanushaus / Stephanuskirche
Wiesdorfer Str. 13/21, 40591 Düssseldorf

„Stimmen aus dem Abgrund“

Der Genozid an den Armeniern 1915

So heißt eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Wersten, der sich vom 25. August bis zum 01. September erstreckt. Neben Vorträgen und einem Gottesdienst wird auch die Ausstellung „1915-2015: Armenische Architektur und Genozid“ () der Deutsch-Armenischen Gesellschaft zu sehen sein.

Stimmen aus dem Abgrund - Der Genozid an den Armeniern 1915_1Stimmen aus dem Abgrund - Der Genozid an den Armeniern 1915_2

Flyer

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/stimmen-aus-dem-abgrund-der-genozid-an-den-armeniern-1915.html

Duisburg – Gedenkveranstaltung „Aghet“

Team Junge Armenier

Samstag, 22. August 2015 | 15:00 Uhr
Alte Feuerwache Duisburg
Friedenstraße 5-7, 47053 DU-Hochfeld

Gedenkveranstaltung „Aghet“ zur Erinnerung an den Genozid an der armenischen und aramäischen Bevölkerung im Osmanischen Reich

Zu einer Gedenkveranstaltung für die im Osmanischen Reich ermordeten Armenier und Aramäer laden am Samstag, 22.08.2015, 15:00 Uhr, Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Duisburg / Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Duisburg ein.

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Mehr Informationen

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/gedenkveranstaltung-aghet-zur-erinnerung-an-den-genozid-an-der-armenischen-und-aramaischen-bevolkerung-im-osmanischen-reich.html

Bremen – Marietta Armena – der Blick in den Abgrund

Team Junge Armenier

07.08.2015 bis 19.09.2015
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-13 Uhr & Mo-Fr 16-20 Uhr
07.08.2015 um 19:30 Uhr | Alle Räume
 Villa Ichon, Goethepl. 4, 28203 Bremen

„Der Blick in den Abgrund“, so lautet der Titel einer Ausstellung von Marietta Armena in der Villa Ichon am Goetheplatz 4 in Bremen. Eröffnung am 7. August um 19.30 Uhr.

Hinter-dem-VorhangBegrüßung: Lothar Bührmann, künstlerischer Leiter der Villa Ichon
Einführung: Jochen Mangelsen, freier Journalist und Autor
Musik: Nicolai Thein, Klavierimprovisationen zu ausgewählten Bildern

Die Künstlerin präsentiert überraschende Assoziationen zu den Themen Krieg und Frieden – ihr Ausgangspunkt dabei ist der türkische Völkermord an den Armeniern und den anderen christlichen Minderheiten im osmanischen Reich in den Jahren 1915/16. Gerade in diesen Wochen jährt sich der Auftakt zu diesem grausamen Menschheitsverbrechen, dem drei Millionen Menschen zum Opfer fielen und das allzu lange auch hierzulande verschwiegen und verleugnet wurde, zum 100. Male.

Marietta Armena: „Nur in aktiver Erinnerung an unsere gemeinsame Geschichte werden wir wahren Frieden schaffen und bewahren. Kunst ist immer kompromisslos, Kunst spiegelt Wahrheit – darin liegt ihre Frieden stiftende Kraft: Nur wenn wir uns der Wahrheit öffnen, werden wir Versöhnung zulassen können. In Wahrheit und Versöhnung liegt die Kraft, die tiefe Kluft zu schließen – die Kluft zwischen Tätern und Opfern, die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen denen, die sich alles genommen, und denen, die alles verloren haben.“ Die Ausstellung zeigt Grafiken, Druckgrafiken und eine Rauminstallation.

Die Künstlerin klagt nicht an, an keiner Stelle identifiziert sie Täter oder Opfer, Mittäter oder Mitwisser. Sie verortet das Grauen im Jahre 1915, aber sie meint das Grauen, das bis heute in dieser Welt zu Hause ist, in Ruanda, in Syrien, in Ägypten, in Mexiko oder in der Ukraine. Seit 70 Jahren haben wir Frieden in Deutschland – aber wie viele Kriege werden gerade jetzt, heute, in dieser Welt geführt? Krieg und Frieden, das ist das Thema, das ist der Grundgedanke hinter dieser Ausstellung. Die Künstlerin erweitert ihre Fragestellung vom Konkreten zum Allgemeinen. Die Grauen des 1915er Völkermords lassen sie Fragen stellen an Gegenwart und Zukunft – und an den Betrachter: Wie gehst Du um mit dem millionenfachen Morden in der Welt? Gestern, heute, morgen?

Ein beherrschendes Motiv dieser Ausstellung ist die Friedenstaube. Verletzt, zerrupft, blutend. Diese Friedenstaube, wird sie wieder fliegen können? http://www.villa-ichon.de/marietta-armena-der-blick-in-den-abgrund/

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/marietta-armena-der-blick-in-den-abgrund.html

Berlin – Navasard „Antikes Neujahr“ – Picknick und Spiele

Team Junge Armenier

09. August 2015 | 12.00 Uhr
Treptower Park, Grünfläche beim Springbrunnen
Alt-Treptow, 12435 Berlin

Liebe Freunde,

auch im August möchten wir euch in Berlin mit dem Navasard-Fest eine armenische Tradition näherbringen und laden alle herzlich zu einem gemütlichen Picknick und armenischen Spielen ein.

Navasard – das altarmenische Neujahrsfest – war in der Antike der größte und wichtigste Feiertag unseres Volkes. An diesem Tag feierten die Armenier nicht nur den Beginn des neuen Jahres, sondern auch den Sieg des armenischen Urvaters Hayk über den babylonischen Tyrannen Bel. Bis heute gilt dieses historische Ereignis aus dem Jahr 2492 v.Chr. als Beginn der armenischen Nation. Zu Ehren dieses Sieges gab es Wettkämpfe mit zahlreichen Spielen, an welchen sich das ganze Volk beteiligte.

Dieses Fest stellt einen wichtigen Bestandteil im kulturellen Erbe der Armenier dar und bietet uns die ideale Gelegenheit etwas über armenische Traditionen zu lernen. Wie damals bei Navasard wird es auch jetzt Spiele und Wettbewerbe geben. So können wir die Verbindung zu der früheren Tradition schaffen und mit der Gegenwart verknüpfen.

Navasard2Bitte denkt daran unbedingt eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken für das gemeinsame Picknick mitzubringen.

Anfahrtsbeschreibung:
→ Google Maps (https://goo.gl/maps/cjeJW)
→ S-Bahnhof Treptower Park (http://goo.gl/UXTWdb)

Weitere Informationen im Facebook-Event und auf unserer Webseite:

http://jungearmenier.de/ajb/

Bei Fragen könnt ihr uns gerne an über das Kontaktformular erreichen:

http://jungearmenier.de/ajb/kontakt/

Euer Team Armenische Jugend Berlin

fb.com/groups/ArmenischeJugendBerlin/

Wilhelmshaven – Armenische Kulturtage

Team Junge Armenier

23. – 28. Juli 2015
Wilhelmshaven, VHS im Hans-Beutz-Haus

armenische-kulturtage-in-wilhelmshavenIn Kooperation zwischen der Volkshochschule Wilhelmshaven und der Bildungseinrichtung SEC (Social Educational Centre) finden in dem Zeitraum vom 23. bis zum 28. Juli die armenischen Kulturtage statt.

Für alle Veranstaltungen wird um Anmeldung gebeten. Anmeldungen unter 0 44 21 – 16 40 01 (bis 3 Tage vorher)
Rückfragen bitte an Frau Annika Leichtle, Telefon: 0 44 21 – 500 28 13

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23.07. – Eröffnungsveranstaltung
„1915 – 2015. Armenische Architektur und Genozid“
Eine Ausstellung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG)
Vortrag „Vernichtung – Verlust – Vergessen“ von Giorgio Bavaj
„Blick auf Gyumri“
Eine Fotoausstellung von Hayk Adamyan
Armenische Snacks und Musik
Saal der VHS im Hans-Beutz-Haus, Virchowstraße 29, 18.00 Uhr

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 24.07. – Präsentation und Diskussion: „Armenien: Impressionen und Begegnungen“
von Giorgio Bavaj
Wasserturm, Gökerstraße 3, 19.00 Uhr

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25.07. – Armenisches Kunsthandwerk mit Livemusik
Rambla bei der Nordseepassage, 10.00 – 16.00 Uhr

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26.07. – Armenischer Kochkurs mit armenischem Profikoch
im VHS Übungsrestaurant, Mühlenweg 67, 10.00 – 15.00 Uhr

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27.07. – Eröffnung Kunstausstellung ‚Farbpalette mit Sonne‘
Bilder von Hakob Hovhannisyan und seiner Kunstklasse
mit Vortrag von Alex ter Minyassan
Galerie Christa-Marxfeldt-Paluszak, Börsenstraße 104, 17.00 Uhr

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27.07. – Reiseziel Armenien
Präsentation zu Hayk Adamyans Fotoausstellung „Blick auf Gyumri“
und Tour-Pakete für Reisen nach Armenien
Film: „The Land of Noah“
Saal der VHS im Hans-Beutz-Haus, Virchowstraße 29, 19.00 Uhr

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28.07. – Konzert
Armenische Aprikosenrohrmusik „Soul of Duduk“, Solist Karo Shaboyan
Christus- und Garnisonkirche, 19.00 Uhr

Quellen und nähere Informationen:
Programm:
http://www.vhs-whv.de/Presseartikel_2015/Programm_Armenische_Kulturtage.pdf
Pressemitteilung:
http://www.vhs-whv.de/Presseartikel_2015/Armenische_Kulturtage_PM.pdf
DAG:
http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/armenische-kulturtage-in-wilhelmshaven/

München – Ausstellung in der Bayerischen Staatsbibliothek

Team Junge Armenier

21. April – 31. August 2015
Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstr. 16, 80539 München

Mit der Ausstellung „100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern (1915-2015)“ erinnert die Bayerische Staatsbibliothek, Ludwigstr. 16, 80539 München, noch bis zum 31. August an die Vernichtung der Armenier vor 100 Jahren. Eine kleine Kabinettausstellung im Eingangsbereich des Ostlesesaals (3. OG).

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr
An Feiertagen geschlossen.

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Quellen: 
http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/ausstellung-in-der-bayerischen-staatsbibliothek.html
https://www.bsb-muenchen.de/veranstaltungen/ausstellungen/einzeldarstellung/article/100-jahre-nach-dem-genozid-an-den-armeniern-1915-2015/