FFM – Walk of Justice – Demo

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 16:30 Uhr

60311 Frankfurt am Main

Frankfurter Paulskirche

Walk of Justice - Demo

Der 24. April ist nicht nur ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die 1,5 Mio. Opfer des Völkermordes am armenischen Volk in den Jahren 1915 bis 1916, es ist auch der Tag an dem wir unsere Stimme erheben und gegen das Unrecht klagen was begangen wurde und bis heute von der Türkei geleugnet und von vielen Ländern nicht offiziell als Genozid anerkannt wird.

Mit einer Andacht und dem Vater Unser beginnt der Trauermarsch durch die Frankfurter Innenstadt. Während des Marsches werden wir an drei Orten pausieren und den Trauermarsch mit Inhalt füllen. Dabei werden wir lautstark sowohl armenische als auch deutsche Texte und Gedichte den Bürgern und Passanten mitteilen. Der Trauermarsch wird von der Polizei begleitet und die Presse wird ebenfalls vor Ort sein. Wir bitten darum Plakate und Schilder mitzubringen (Wir weisen darauf hin, dass auf den Schildern und Plakaten keine Beleidigungen oä. aufgedruckt sein darf, da zumal auch die Presse anwesend sein wird und Bilder für Zeitung usw. machen wird.).

TEILT DIESE VERANSTALTUNG UND NEHMT AM 24. APRIL AKTIV TEIL!!!

#armeniangenocide #walkofjustice

Gedenktag des Völkermords an den Armeniern zentrale Gedenkfeier

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 19:15 Uhr

Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt am Main

Frankfurter Paulskirche

Frankfurt a.M. - 99. GEDENKTAG DES VÖLKERMORDES AN DEN ARMENIERN ZENTRALE GEDENKFEIER

PROGRAMM

Begrüßung:

Madlen Vartian

Zentralrat der Armenier in Deutschland e.V.

Grußwort:

S. E. Dr. Vahan Hovhannesyan

Botschafter der Republik Armenien in der BRD

Daniyel Demir

Bundesverband der Aramäer in Deutschland e.V.

Ansprache:

Dietmar Nietan, MdB

Vortrag:

Dr. Kristin Platt

Stellv. Direktorin des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung/Ruhr-Universität Bochum

Rezitation:

»Die Höhle ist jedes Mal um mich, wenn ich die Augen schließe.«

Aus den Erinnerungen einer Überlebenden

Franziska Junge

Musikalisches Programm:

Chor des Klosters Geghard aus Armenien

Dirigent: Anahit Papayan

Gedenkwort- und Gebet:

H. H. Archimandrit Serovpe Isakhanyan

Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland

Veranstalter:

Zentralrat der Armenier in Deutschland e.V.

Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland

FFM – Aufruf des Vereins der Völkermordgegner zur Mahnwache

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 09:00 Uhr

Kennedyallee 115, 60596 Frankfurt (Sachsenhausen)

Vor dem türkischen Konsulat

Der Verein der Völkermordgegner e.V. (S.K.D.) ruft zur Mahnwache vor dem Türkischen Konsulat in Frankfurt/Main auf und weist in seiner Presseerklärung darauf hin, dass der Verein, vertreten durch sein Mitglied Dr. Eran Gündüz, am 24. April 2014 am Völkermordmahnmal in der armenischen Hauptstadt Jerewan einen Kranz niederlegen wird. Seit Jahren und als einer der ersten Organisationen türkeistämmiger Menschen engagiert sich SKD in dieser Weise durch teilnehmende Solidarität.

Presseerklärung des Vereins

Flyer – Aufruf zur Mahnwache anlässlich des Völkermordes com 1915

Aufruf des Vereins der Völkermordgegner zur Mahnwache

Köln – Gedenkwache für die Opfer des Völkermords an den Armeniern

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 17:00 Uhr

Köln Domplatz, 51061 Köln

Gedenkwache für die Opfer des Völkermords an den Armeniern in Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

am 24. April gedenken weltweit Menschen des Völkermordes an den Armeniern von 1915.

In Istanbul wurden am 24. April 1915 hunderte namhafte armenische Bürger von der jungtürkischen Regierung verhaftet, deportiert und ermordet.

Nachdem die Führungsschicht ausgeschaltet war, wurde die gesamte armenische Bevölkerung des Landes auf Todesmärschen in die Wüste getrieben. Wer nicht durch Hunger, Krankheit oder bei Überfällen der lokalen Bevölkerung starb, den erwartete in Konzentrationslagern der mesopotamischen Wüste die endgültige Auslöschung.

Der 24. April gilt als Auftakt des ersten Völkermordes in Europa, dem nicht nur 1,5 Millionen Armenier, sondern auch andere christliche Minderheiten, wie Aramäer/Assyrer und Griechen, zum Opfer fielen.

Von der Türkei wird dieses Menschheitsverbrechen bis heute geleugnet. Die Initiatoren des Völkermordes werden weiterhin als Helden verehrt, eine offizielle Aufarbeitung der eigenen Geschichte findet auch heute, nach 99 Jahren, nicht statt.

Dennoch gibt es viele Menschen in der Türkei, die zum Völkermord nicht schweigen, ihn nicht relativieren und nicht leugnen. Als ein Zeichen des Gedenkens für die Opfer des Völkermordes versammeln sie sich auch in diesem Jahr am 24. April im Herzen Istanbuls, am Taksim-Platz, zu einer Gedenkveranstaltung.

Wir, Kölner Bürgerinnen und Bürger, möchten am 24. April 2014 ebenfalls eine Gedenkwache am Kölner Dom veranstalten. Istanbul ist seit 1997 Partnerstadt von Köln. Nach offizieller Auffassung soll diese Partnerschaft „zum einen als wesentliche Stütze der Demokratie dienen, zum anderen auch den Austausch von Wissen und Kultur beider Partner anregen“.

Sie sind herzlich eingeladen, an der Gedenkwache am Donnerstag, den 24. April 2014 teilzunehmen. Von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr werden wir der Opfer des 24. April 1915 gedenken.

Zeigen Sie sich verbunden mit den Opfern des Völkermordes an den Armeniern von 1915 und unterstreichen Sie mit Ihrer Anwesenheit aktiv die Notwendigkeit der Anerkennung dieses Menschheitsverbrechens in unserer Stadt Köln und in Deutschland.

Köln – 99. Jahrestag für die Opfer des Genozids an den Armeniern

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 19:00 Uhr

Allensteinerstr. 5, 50679 Köln

Frankfurt a.M. - 99. GEDENKTAG DES VÖLKERMORDES AN DEN ARMENIERN ZENTRALE GEDENKFEIER

Der Völkermord an den Armeniern ist eine der dunkelsten Kapitel der türkischen Geschichte. Seit inzwischen 99 Jahren fordern die Hinterbliebenen der 1,5 Millionen Opfer Gerechtigkeit: Durch Anerkennung als Genozid, durch Verurteilung, durch ein Zeichen der Reue, Entschuldigung oder Trauer, durch den Versuch der Wiedergutmachung. Vergeblich.

Herzlich möchten wir Sie zu unserer diesjährigen Gedenkveranstaltung einladen.

Silva Kaputikian e.V.

Armenische Gemeinde Köln e.V.

Bremen – Für die Opfer des Völkermords an den Armeniern

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 18:00 Uhr

Gustav-Deetjen-Allee,  28209 Bremen

am KHATCHKAR/KREUZSTEIN

Es ist der 99. Jahrestag: Am 24. April 1915 begann jenes furchtbare Verbrechen, das uns allen bis heute so unfassbar erscheint – der türkische Völkermord an den Armeniern. Anderthalb Millionen Todesopfer allein unter den Armeniern, dazu Hunderttausende Griechen, Aramäer und Angehörige anderer ethnischer/religiösen Minderheiten, die ihr Leben lassen mussten. Vertreibung, Enteignung, Verelendung der Überlebenden, Flucht in die Diaspora: Die Wunden sind bis heute nicht verheilt.

Die Armenierinnen und Armenier aus Bremen und Umgebung laden alle Landsleute, aber ebenso alle diejenigen, die unsere Trauer teilen, ein, mit uns der Opfer des Genozids zu gedenken.

Bremen - Für die Opfer des Völkermords an den Armeniern im Jahre 1915

Bremen - 24.April 2014

Berlin – Gedenktag für die Opfer des Genozids an den Armeniern

Team Junge Armenier

Donnerstag, 24. April 2014 | 19:00 Uhr

Am Gendarmenmarkt, 10117 Berlin (Mitte)

Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom)

Der 24. April 1915 bezeichnet den unüberbrückbaren Bruch in der Geschichte der Armenier.

An diesem Tag veranlasste die jungtürkische Regierung des Osmanischen Reichs die Verhaftung, Deportation und Ermordung armenischer Künstler, Schriftsteller, Politiker und weiterer Repräsentanten des öffentlichen Lebens in Konstantinopel.

Die Deportation der armenischen Bevölkerung aus den Gebieten Anatoliens, die auch die Verfolgung und Ermordung der Aramäer einschloss, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen.

Dieser erste Genozid des 20. Jahrhunderts, der während des Ersten Weltkriegs die Entstehung des modernen türkischen Staates einleitete, der inmitten der europäischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts vollzogen wurde und doch von Europa lange vergessen schien, beendete das Leben der Westarmenier in ihrer angestammten Heimat.

Als weltweiter Gedenktag erinnert der 24.April an die Opfer der Vernichtung. Aber als Gedenktag mahnt er auch die Fragilität von historischer Wahrheit an, wenn sie sich gegenüber politischen Interessen zu bewähren hat. So steht das Erinnern der Armenier, das Gedenken an die Opfer und die Zerstörung armenischen Lebens ebenso wie das historische Geschehen selbst auch heute, 99 Jahre nach dem Genozid, unter der Verunglimpfung politischer Leugnung, unter Zweifel und Missachtung. Da wird die wiederholte Behauptung eines türkischen Nationalisten, die Rede vom Völkermord an den Armeniern sei „eine internationale Lüge“ vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unter den Schutz der Meinungsfreiheit gestellt; da wird auf Druck des türkischen Generalkonsulats in der Bundesrepublik vor jeder Aufführung eines Theaterstücks über den Völkermord im Theater Konstanz, über die „türkische Sichtweise informiert“, indem ein Brief des türkischen Generalkonsuls verlesen wird. So wird stets aufs Neue das Erinnern an den Genozid in das Schweigen „politischer Rücksichtnahmen“ gedrängt, das armenische Beharren auf der Geschichte nicht selten als Provokation empfunden. Wäre es nicht an der Zeit, dass sich die Armenier in einen gemeinsamen Erinnerungsprozess mit den Generationen der Türkei begeben? Einen Prozess, der endlich auf Versöhnung zielt?

Aber wie soll eine Versöhnung zwischen Tätern und Opfern möglich sein, wenn das Erinnern der Opfer an die historische Tatsache des Genozids und seine Anerkennung durch die Täter nicht die Grundlage eines Versöhnungsprozesses sein sollen, sondern wenn die Erinnerung als Störung und Verweigerung diffamiert wird? Einhundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs, jener Urkatastrophe Europas, in deren Schatten der Völkermord an den Armeniern begangen wurde, stellt sich heute somit ungebrochen die Frage, welchen Ort die Erinnerung an den Genozid an den Armeniern im Europäischen Gedächtnis haben soll. Dieses Erinnern braucht heute eine Ermutigung, es braucht einen politischen Rahmen, der sichert, dass in dem Reden von „globalem“ und „europäischen Erinnern“ die Opfer selbst nicht vergessen werden und die Auseinandersetzung mit der Leugnung nicht gescheut wird. Und es bedarf der Versicherung, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfahren und ihren Nachkommen eine Zukunft eröffnet wird. Diese Verantwortung trägt, wie der Bundestag in seinem Beschluss vom Juni 2005 festgestellt hat, Deutschland in besonderer Weise.

Der 24. April ist ein Gedenktag an die Opfer der Genozidpolitik von 1915/16. Er ist aber auch in diesem Jahr ein Gedenktag für die Herausforderungen eines Erinnerns und eines Lebens im Angesicht der Leugnung.

Und er ist ein Versprechen: dass die Nachkommen der Überlebenden sich nicht entmutigen lassen werden.

Sehr herzlich laden wir Sie zu unserer Gedenkfeier ein.

Armenische Gemeinde zu Berlin e.V.

Armenische Kirchen- und Kulturgemeinde e.V.

Berlin - Gedenktag für die Opfer des Genozids an den Armeniern

Berlin – Mahnwachen gegen Genozid und Minderheitendiskriminierung

Team Junge Armenier

Samstag, 19. April 2014 | 14:00 – 17:00 Uhr

Tiergartenstr. 19-21, 10785 Berlin-Tiergarten

Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin-Mitte

Vor der türkischen Botschaft in Berlin und Vor dem Bundeskanzleramt

NIE WIEDER - Mahnwache Thema Genozid in Berlin

Gemeinsam mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland e.V., dem Verband der Vereine der Griechen aus Pontos in Europa e.V. (OSEPE) sowie der Initiative DurDe_Deutschland rufen wir zu zwei Mahnwachen und einem Mahngang im Zentrum Berlins auf.

Mit unseren Mahnwachen vor der Türkischen Botschaft Berlin und dem Bundeskanzleramt fordern wir die auch nach 99 Jahren noch immer ausstehende Anerkennung des Genozids an den Armeniern, Aramäern/Assyrern sowie Griechen osmanischer Staatszugehörigkeit.

Die offizielle und offiziöse Türkei bestreitet bis heute, dass es sich bei den „Ereignissen von 1915“ (so der amtlich von PM Erdogan diktierte Terminus) um einen Genozid entsprechend der UN-Konvention (1948) gehandelt hat. Im besten Fall bescheinigen türkische Staatspolitiker Armeniern und Türken wechselseitige „Schmerzen“ (so die Formulierung von Außenminister Ahmet Davutoglu) bzw. laden den armenischen Staat und die Nation ein, diese Schmerzen gegeneinander aufzurechnen. Im Regelfall aber greifen türkische Diplomaten bis heute ein, wenn in ihrem jeweiligen Amtsbereich eine kulturelle oder wissenschaftliche Veranstaltung zum Völkermord an den Armeniern oder anderen Opfergruppen stattfinden soll. Die Ziele ihrer Interventionen sind stets die Einschüchterung der Veranstalter, eine Verhinderung der Veranstaltung oder zumindest ihre Instrumentalisierung, um sie als Tribüne für die Verbreitung der offiziellen türkischen Leugnung zu nutzen.

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