Berlin – Internationale Konferenz – Aghet und Shoa

Team Junge Armenier

8. – 10. November 2015
Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Internationale Konferenz – Aghet und Shoa. Das Jahrhundert der Genozide

Das 20. Jahrhundert wird oft als das »Zeitalter der Extreme« verstanden. In zwei Weltkriegen, während verschiedener Revolutionen und in postkolonialen Konflikten gerieten allzu oft Zivilisten in den Fokus von Gewalt, die sich nicht zuletzt exzessiv in kollektiven Weisen ausformte. Deshalb kann vom 20. Jahrhundert auch vom »Zeitalter der Genozide« gesprochen werden. Die Tagung geht den Mechanismen von Genoziden in ihrer Entstehung, ihrem Verlauf und ihrem Nachleben in historisch-vergleichender Perspektive nach. Dabei werden Fragen über den Zusammenhang von Völkermorden im Kontext von Nationalstaatenbildung, Kolonialismus und sozioökonomischen Ungleichgewichten in makrohistorischer Perspektive genauso diskutiert, wie Täterprofile, einzelne Fallstudien und postgenozidale Identitäten mikroperspektivisch mitreflektiert werden.

In Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam und der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Quelle: http://www.lepsiushaus-potsdam.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=44&cntnt01origid=19&cntnt01pagelimit=6&cntnt01returnid=22

Konzertreihe – 80. Todesjahr von Komitas Vardapet

Team Junge Armenier

21. – 24. Oktober 2015
Bonn, Köln, Berlin

komitas

Den 80. Todesjahr von Komitas Vardapet, eines der prominenten Opfer des Genozid von 1915, gedenkt der Bach-Verein Köln mit drei Veranstaltungen:

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 20:00 Uhr
Schumannhaus Bonn-Endenich
Sebastianstraße 182, 53115 Bonn

Freitag, 23. Oktober 2015, 18:15 Uhr
Antoniterkirche Köln · »Kirchentöne«
Schildergasse 57, 50667 Köln

Samstag, 24. Oktober 2015, 19:15 Uhr
Luisenkirche, Berlin-Charlottenburg
Armenische Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin
Gierkeplatz 4, 10585 Berlin-Charlottenburg

Für alle weiteren Informationen s. Flyer

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/konzertreihe-aus-anlass-des-80-todesjahres-von-komitas-vardapet.html

Armenischer Winter Jugendtreff 2015 in Bad Kissingen

Team Junge Armenier

18. – 21. Dezember 2015
Jugendherberge Bad Kissingen „Der Heiligenhof“
Alte Euerdorfer Str. 1, 97688 Bad Kissingen

FlyerWieder einmal ist es so weit: die Planung des armenischen Winter-Jugendtreffs ist im vollen Gange und die Anmeldebögen warten darauf, ausgefüllt zu werden.

Mit anregenden eindrucksvollen Präsentationen, Diskussionen und Workshops über die armenische Kultur und ausgelassene Grill- sowie Tanzabende bietet das Programm für jeden Spaß und Abwechslung. Außerdem ist es eine besondere Gelegenheit, andere junge Armenier aus ganz Deutschland zu treffen und somit neue Bekanntschaften zu schließen.
Für diesen Jugendtreff haben wir die gesamte Jugendherberge Heiligenhof in der Stadt Bad Kissingen (nähe Würzburg und Frankfurt am Main), vom 18. bis 21. Dezember 2015, angemietet, welche mit Zugverbindungen gut zu erreichen ist.

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, also warte am besten nicht zu lange, sondern sei einfach dabei und erfülle diesen Jugendtreff durch deine Anwesenheit mit noch mehr Leben!

Wer darf kommen? – Alle Armenier/innen im Alter von 16 – 35 Jahren
Mehr Informationen & offizielle Anmeldung erfolgen unter jungearmenier.de/jt

Euer Team Junge Armenier

 

PS: Mit dem Sparpreis-Gruppen-Tarif der Bahn fährt man ab 6 Personen für nur 19€ p.P. per ICE → http://bit.ly/1PT2Rmz

Facebook Event:
https://www.fb.com/events/1675636429321272/

Hamburg – Konzert – Armenien Memorial 2015

Team Junge Armenier

21. September 2015 | 20:00 Uhr
Ev. Pfarramt Martin-Luther-Gemeinde
Bebelallee 156, 22297 Hamburg

Chorkonzert zum Gedenken an den Genozid vor 100 Jahren

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Hamburg: Martin-Luther-Kirche Alsterdorf | In diesem Jahr sind 100 Jahre vergangen, seit 1915 ca. 1,5 Millionen Armenier in grausamer Weise aus ihrer Heimat vertrieben und bei Massakern bzw. auf Todesmärschen ums Leben gekommen sind. Noch immer ist dieser Völkermord, obwohl durch viele Quellen dokumentarisch belegt, nicht allgemein anerkannt.

Das Dresdner Ensemble vocal modern widmet diesem Thema ein Programm, das in diesem Jahr bereits in Leipzig, Dresden, Magdeburg und Halle/Saale aufgeführt wurde und im Rahmen einer Konzertreise im September auch in Armenien erklingen wird. Die Martin-Luther-Gemeinde hat das Ensemble vocal modern zu einem Konzert nach Hamburg eingeladen.

Im Mittelpunkt des Programms stehen zwei Uraufführungen mitteldeutscher Komponisten, die zu diesem Anlass komponiert wurden. Gerahmt werden diese Uraufführungen von Werken des armenischen Komponisten Komitas Vardapet.

Nähere Informationen unter: www.vocalmodern.de

Das Konzertprogramm:
Komitas Vardapet (1869–1935): An den Wassern zu Babel (1896)
Manfred Weiss (*1935): An den Wassern zu Babel (2015, Uraufführung)
Thomas Buchholz (*1961): Armenische Hymnen (2013, Uraufführung)
Komitas Vardapet: Armenische Kirchengesänge – Berliner Liturgie (1897-99)

Mitwirkende:
Ensemble vocal modern (Dresden)
Annette Markert, Alt
Arnfried Falk, Christoph Gerbeth, Oboe
Christfried Brödel, Leitung

Eintritt: 10,- EUR / 7,- EUR erm.

Mehr Informationen

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/konzert-in-hamburg-111.html

Potsdam – Musa Dagh. Ein Widerstand und seine Geschichte

Team Junge Armenier

Samstag, 12. September 2015 | 17.00 – 20.00 Uhr
Lepsiushaus Potsdam
Große Weinmeisterstraße 45, 14469 Potsdam

Am 12. September 1915 evakuierten französische Kriegsschiffe über viertausend Armenier, welche sich über sechs Wochen lang auf dem Musa Dagh (armenisch »Musa Ler«) gegen ihre Vertreibung und Ermordung durch osmanische Verbände verteidigt hatten. Einige Tage zuvor hatte die Besatzung des Kreuzers »Guichen« ein auf Laken gemaltes, riesiges rotes Kreuz, das auf dem Berg wehte, gesehen. Dieser Widerstands- und Zufluchtsgeschichte hat Franz Werfel in seinem Roman »Die vierzig Tage des Musa Dagh« ein literarisches Denkmal gesetzt.

Die Veranstaltung zeichnet diese Ereignisse in zwei Beiträgen nach, ein Vortrag über die historischen Hintergründe des Widerstandes und eine aktuelle Buchvorstellung über Franz Werfel und den Genozid an den Armeniern. Im Anschluss gibt es  »Harissa«, eine traditionelle Speise, die von Armeniern weltweit zum Gedenken an den Widerstand gekocht wird.

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Moderator Dr. Rolf Hosfeld

17.00 Uhr – Hayko Kadiyan Vortrag »Musa Lers heldenhafter Widerstand 1915«

18.00 Uhr – Roy Knocke Buchvorstellung »Franz Werfel und der Genozid an den Armeniern«

19.00 Uhr – Traditionelles armenisches »Harissa« (Speise)

Flyer

Quelle: http://www.lepsiushaus-potsdam.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=66&cntnt01origid=19&cntnt01returnid=22

Berlin – Varujan Vosganian setzt ein literarisches Denkmal

Team Junge Armenier

Donnerstag, 10. September 2015 | 21.00 Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Oberes Foyer
Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Berliner Festspiele – Varujan Vosganian setzt dem Genozid an den Armeniern ein literarisches Denkmal

internationales literaturfestival berlin

Das »Buch des Flüsterns« ließ in ganz Europa Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert und bewegt zurück. In episodenhaften Geschichten berichtet es vom Schicksal der Armenier nach den Übergriffen der Türken 1915. Die Auswirkungen sind noch immer spürbar, und so spannt Vosganian einen weiten narrativen Bogen vom armenischen Widerstand bis in die heutige Zeit.

Web: www.literaturfestival.com

Quelle: http://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/varujan-vosganian-setzt-dem-genozid-an-den-armeniern-ein-literarisches-denkmal/events/72177/?categories=86

Berlin – Konferenz: Gegenwart – Vergangenheit

Team Junge Armenier

Samstag, 5. September 2015 | 10.00 – 18.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung-Bundesstiftung Berlin
Schumannstraße 8, Berlin, 10117

Die Gegenwart der Vergangenheit

100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern 1915

100 Jahre ist es her, dass das Osmanische Reich in den Wirren des ersten Weltkrieges 1915 und auf dem Höhepunkt der jungtürkischen Nationalbewegung den Genozid an den Armeniern und Armenierinnen verübte. Der enge Verbündete der Osmanen, das Deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm II. wurde nicht nur unmittelbarer Zeuge der Verbrechen, sondern unterstützte die ethnische Säuberung.

Die Anerkennung und Aufarbeitung der Verbrechen von 1915 ist noch immer ein tabuisiertes Thema, sowohl in der Türkei, als auch in Deutschland. Obwohl das Thema in den letzten Jahren stärkere politische Beachtung erfahren hat, bleiben auch heute noch viele Aspekte des Genozids nur unzureichend beleuchtet. Die Konferenz geht auch der Frage nach, welche Form der Erinnerung heute vorherrscht und welches politisches Engagement es braucht, um ein Mehr an Anerkennung und Aufarbeitung zu erreichen.

Mit:

– Prof. Hans-Lukas Kieser, Universität Zürich
– Anahit Balayan, Humboldt-Universität Berlin
– Dr. Alice von Bieberstein, University of Cambridge
– Prof. Ashot Hayruni, Universität Jerewan
– Dr. Vahé Tachjian, Houshamadyan, Berlin
– Peter Meiwald, MdB, B90/Grüne
– Ayşenur Korkmaz, Sabancı Universität Istanbul
– Wolfgang Gust, Publizist, Hamburg
– Recep Maraşlı, Publizist, Berlin
– Claudia Roth, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, B90/Grüne
– Prof. Fatma Müge Göçek, University of Michigan

 

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG)

Sprache: Deutsch und Türkisch mit Simultanübersetzung

Programm hier

Anmeldung erforderlich

Quelle: http://calendar.boell.de/de/event/die-gegenwart-der-vergangenheit

Düsseldorf – „Stimmen aus dem Abgrund“

Team Junge Armenier

25. August – 1. September 2015
Stephanushaus / Stephanuskirche
Wiesdorfer Str. 13/21, 40591 Düssseldorf

„Stimmen aus dem Abgrund“

Der Genozid an den Armeniern 1915

So heißt eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Wersten, der sich vom 25. August bis zum 01. September erstreckt. Neben Vorträgen und einem Gottesdienst wird auch die Ausstellung „1915-2015: Armenische Architektur und Genozid“ () der Deutsch-Armenischen Gesellschaft zu sehen sein.

Stimmen aus dem Abgrund - Der Genozid an den Armeniern 1915_1Stimmen aus dem Abgrund - Der Genozid an den Armeniern 1915_2

Flyer

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/stimmen-aus-dem-abgrund-der-genozid-an-den-armeniern-1915.html

Duisburg – Gedenkveranstaltung „Aghet“

Team Junge Armenier

Samstag, 22. August 2015 | 15:00 Uhr
Alte Feuerwache Duisburg
Friedenstraße 5-7, 47053 DU-Hochfeld

Gedenkveranstaltung „Aghet“ zur Erinnerung an den Genozid an der armenischen und aramäischen Bevölkerung im Osmanischen Reich

Zu einer Gedenkveranstaltung für die im Osmanischen Reich ermordeten Armenier und Aramäer laden am Samstag, 22.08.2015, 15:00 Uhr, Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Duisburg / Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Duisburg ein.

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Mehr Informationen

Quelle: http://www.genozid1915.de/DE/veranstaltungen/gedenkveranstaltung-aghet-zur-erinnerung-an-den-genozid-an-der-armenischen-und-aramaischen-bevolkerung-im-osmanischen-reich.html