Berlin – Sayfo 1915 – An international Conference

Team Junge Armenier

24. – 28. Juni 2015
Freie Universität Berlin

Sayfo 1915 – An international Conference on the Assyrian/Aramean Genocide

Die internationale Konferenz zum Gedenken an den Sayfo 1915 wird vom 24.-28. Juni 2015 an der Freien Universität Berlin stattfinden.

Quelle: http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/semiarab/semitistik/Aktuelles/Sayfo15.html

Potsdam – Vortrag im Lepsiushaus

Team Junge Armenier

Montag, 22.06.2015 | 18.00 Uhr
Lepsiushaus Potsdam
Große Weinmeister Str. 45, 14469 Potsdam

Prof. Dr. Fatma Müge Göçek (University of Michigan, Ann Arbor)
Denial of Violence: Ottoman Past, Turkish Present, and Collective Violence against the Armenians
Moderation: Dr. Rolf Hosfeld (Lepsiushaus Potsdam)

Quelle: http://www.lepsiushaus-potsdam.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=42&cntnt01origid=16&cntnt01returnid=22

Köln – 1915-2015. Armenische Architektur und Genozid

Team Junge Armenier

Freitag, 19. Juni 2015 | 19:00 Uhr
Lew Kopelew Forum
Neumarkt 18, 50667 Köln

Lew Kopelew Forum & Deutsch-Armenische Gesellschaft laden

Der Völkermord an den Armeniern geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungtürkischen, von der Partei Einheit und Fortschritt gebildeten Regierung des Osmanischen Reichs. Einem der ersten systematischen Völkermorde des 20. Jahrhunderts fielen bei Massakern und Todesmärschen, die im Wesentlichen in den Jahren 1915 und 1916 stattfanden, je nach Schätzung zwischen 300.000 und mehr als 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Die Ereignisse, die von den Armeniern selbst als Aghet – „Katastrophe“ – bezeichnet werden, sind durch umfangreiches dokumentarisches Material aus den unterschiedlichsten Quellen belegt.

Die Veranstaltung wird mit einer Einführung in die DAG-Ausstellung “1915-2015. Armenische Architektur und Genozid” durch Giorgio Bavaj, DAG, eingeleitet.

An der anschließenden Podiumsdiskussion zu „Zivilgesellschaft und Staat: Die Debatte um den Völkermord an den Armeniern in der Türkei und in Deutschland” nehmen Berivan Aymaz, Bündnis 90 / Die Grünen, Mitglied des Rates der Stadt Köln, Bernd Petelkau, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Köln, Erdal Şahin und RA Ilias Uyar teil. Moderator ist Dr. Raffi Kantian, DAG.

Alfrant Bedrosian, der mit Giorgio Bavaj die Ausstellung “1915-2015. Armenische Architektur und Genozid” konzipiert hat, bietet im Anschluss einen Rundgang für Interessierte an.

Quelle: http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/2015/06/03/lew-kopelew-forum-deutsch-armenische-gesellschaft-laden/#more-6369

Bochum – Genozid, Wie damit umgehen nach 100 Jahren?

Team Junge Armenier

Donnerstag, 11. Juni 2015 | 18.00 Uhr
HZO 60 (Hörsaalzentrum Ost) der RUB
Auditorium Maximum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum

AStA der RUB & Deutsch-Armenische Gesellschaft laden

Der AStA der Ruhr Universität Bochum (RUB) und die Deutsch-Armenische Gesellschaft (DAG) laden am Donnerstag, dem 11. Juni 2015, zu der gemeinsamen Veranstaltung “Genozid an den Armeniern: Wie damit umgehen nach 100 Jahren?“.

Die Veranstaltung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Nach der Vorführung des Films “Aghet – Ein Völkermord” findet eine Podiumsdiskussion mit Erdal Sahin, RA Ilias Uyar & Studenten der RUB statt. Moderator ist Dr. Raffi Kantian, DAG.

Ort der Veranstaltung ist  HZO 60 (Hörsaalzentrum Ost) der RUB, Beginn um 18:00 Uhr.

Anfahrt: Mit der U35 bis zur Haltestelle “Ruhr-Universität” fahren. Das HZO 60 ist von der Haltestelle kommend links knapp vor dem Auditorium Maximum (Audimax)

Genozid an den Armeniern Wie damit umgehen nach 100 Jahren

Quelle: http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/2015/06/02/asta-der-rub-deutsch-armenische-gesellschaft-laden/

Berlin – Geschlecht, Erinnerung und Genozid – Konferenz

Team Junge Armenier

4. Juni bis 6. Juni 2015 | 17.00 Uhr
TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 3005
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern / Konferenz vom 4. bis 6. Juni 2015 an der TU Berlin

Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin lädt zur Internationalen Konferenz „Gender, Memory and Genocide: Marking 100 Years Since the Armenian Genocide“ ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Der Völkermord an den Armeniern und seine individuellen wie kollektiven Folgen können ohne die Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht nicht verstanden werden : Genozidale Gewalt hat unterschiedliche Auswirkungen auf Männer und Frauen, auf Geschlechterverhältnisse und Geschlechterhierarchien, die nicht isoliert, sondern immer in Relation zueinander betrachtet werden müssen. Und auch die Erinnerung an die erlittene Gewalt – oder das Schweigen darüber – ist geschlechterspezifisch strukturiert. Während sich geschlechterhistorische Fragestellungen in der Forschung zum Holocaust seit einigen Jahren zu etablieren beginnen, gilt dies für andere Genozide in weitaus geringerem Maße. Auf dieser Konferenz möchten daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Holocaustforschung mit Expertinnen und Experten der Forschungsfelder Gender und Genozid zusammenkommen. 2015 markiert den hundertsten Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern, so dass sich ein besonderes Augenmerk auf dieses Ereignis und die Formen seiner erinnerungskulturellen Bearbeitung richtet.

Quelle: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2015/mai_2015/medieninformation_nr_1052015/

Köln – Leben vor der Verfolgung – Armenier im Osmanischen Reich

Team Junge Armenier

    Ausstellung: 28. Mai bis 6. Juni 2015
Vernissage: 28. Mai, 19 Uhr
Konzert: 5. Juni, 19 Uhr (Eintritt: 15 €, 10 €)

Atelierzentrum Ehrenfeld, Hospeltstraße 69, Köln, 50825

Ausstellung: Leben vor der Verfolgung – Armenier im Osmanischen Reich, 1915

Vor wenigen Tagen gedachte die Weltöffentlichkeit einem der schrecklichsten Kapitel der armenischen Geschichte. Kaum sind die internationalen Medienstimmen zum 100-jährigen Gedenktag des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich verklungen, geben reaktionäre Kräfte in bzw. aus der Türkei Anlass, mit der Erinnerungsarbeit zu diesem Thema fortzufahren.

Wir laden herzlich zur Eröffnung der fotografischen Ausstellung “Leben vor der Verfolgung – Armenier im Osmanischen Reich, 1915″ am 28. Mai ab 19 Uhr ins Atelierzentrum Ehrenfeld (Köln) ein. In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Guenay Ulutuncok und dem freien Autor Manuel Gogos zeigen wir erstmalig Fotografien aus staatlichen und privaten Archiven in Köln.

“Leben vor der Verfolgung – Armenier im Osmanischen Reich, 1915″

  • Ausstellung: 28. Mai bis 6. Juni 2015
  • Vernissage: 28. Mai, 19 Uhr
  • Konzert: 5. Juni, 19 Uhr (Eintritt: 15 €, 10 €)

Öffnungszeiten: täglich 15 bis 20 Uhr, sonntags geschlossen
Ort: Atelierzentrum Ehrenfeld, Hospeltstraße 69, 50825 Köln

Zur Vernissage der Ausstellung sprechen der türkischstämmige Schriftsteller Dogan Akhanli sowie der armenischstämmige Rechtsanwalt
und Menschenrechtler Ilias Uyar.

Am 5. Juni wird die Ausstellung mit einem Konzert zweier junger Musiker zum feierlichen Höhepunkt gebracht. David Tonojan (Klavier) und Emil Kuyumcuyan (Percussions) spielen Werke von u.a. Piazzolla, Komitas, Gerassimez, Álvarez.

Die Ausstellung „Leben vor der Verfolgung – Armenier im Osmanischen Reich, 1915“ wird gefördert vom Dezernat für Kunst und Kultur der Stadt Köln. Sie wird darüber hinaus freundlich unterstützt vom Historischen Museum Jerewan, dem Deutsch-Armenischen Studentenclub HAIK e.V., AGBU-HAIK Office in Frankfurt am Main, dem Repatriaten Verein Hadjin, Fine Art Digital und dem Klavierhaus Schoke.

http://www.facebook.com/events/777591229026915/

http://www.artrmx.com/

Presseinfo_Leben_vor-der-Verfolgung_web-1Quelle: http://www.anerkennung-jetzt.de

Berlin – „Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern“

Team Junge Armenier

05. Juni 2015 │ 19.15 Uhr
Bürgersaal, Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Verkehrsverbindung: U7 Richard-Wagner-Platz
Bus M45 Richard-Wagner-Platz

„Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern“
Buchpräsentation von Dr. Rolf Hosfeld, wissenschaftlicher Leiter des Lepsiushauses Potsdam

Rolf Hosfelds neues Buch „Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern“ (C.H. Beck, München, Februar 2015) ist mehr als eine überarbeitete Fassung von „Operation Nemesis“ (2005/09). Es berücksichtigt neue Quellen und vor allem die umfangreiche, in den letzten zehn Jahren erschienene Forschungsliteratur. Dabei bleibt es eine allgemeinverständliche Darstellung, die nicht nur Spezialisten zugänglich ist, und benennt genau und detailliert die Vorgeschichte und die einzelnen Etappen des Völkermords an den Armeniern 1915/16 sowie die Motive der Täter. Hosfeld ist wissenschaftlicher Leiter des Potsdamer Lepsiushauses. 2010 erhielt er den Preis „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zuletzt erschien von ihm „Heinrich Heine. Die Erfindung des europäischen Intellektuellen“ bei Siedler/Random House.

Musikalische Begleitung: Artak Kirakosyan, Tenor Eine Veranstaltung der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin in Kooperation mit dem Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf.

http://www.armenierberlin.de/

Frankfurt am Main – Klaviertheater zum Gedenken an den Völkermord

Team Junge Armenier

29. Mai 2015 | 20:00 Uhr
Internationalen Theater Frankfurt
Zoo-Passage, Hanauer Landstr. 7, 60314 Frankfurt

LUSINE KHACHATRYAN – SEHNSUCHT – Wiederaufnahme
Klaviertheater zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern
Konzert & Performance

Am 29. Mai 2015 um 20:00 Uhr wird es im Internationalen Theater Frankfurt ein weiteres Mal das Klaviertheater „Sehnsucht“ von Lusine Khatchatryan geben. Die Pianistin widmet dieses Klaviertheater dem Gedenken an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren.

Dieses Klaviertheater widmet Lusine Khachatryan der Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern, der vor 100 Jahren während des 1. Weltkrieges stattfand. Durch Musik und theatralisches Spiel zeigt sie uns die Wesensart des armenischen Volkes; sie enthüllt uns das Geheimnis einer über 5000 Jahre alten Kultur. Durch die Musik der armenischen Folklore sowie Werke von Komitas Vardapet, Sayat-Nova, Babadjanyan und Khachaturyan entführt uns die Pianistin in eine unbekannte Welt von Farben und Klängen – in die Tiefen der armenischen Seele.

Die gebürtige Armenierin Lusine Khachatryan studierte Klavier und Kammermusik an der Musikhochschule Karlsruhe. Zu den Stationen ihrer Laufbahn zählen Konzerte in der Alten Oper (Frankfurt), im Herkulessaal (München), in der Tonhalle (Zürich), dem Louvre (Paris), der Wigmore Hall (London) und der Carnegie Hall (New York). Sie wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

2012 kreierte Lusine Khachatryan das Klaviertheater als eine Kunstform, die ihre Fähigkeiten als Pianistin wie auch als Schauspielerin zusammenführt. In dieser Form sind bisher vier Inszenierungen entstanden: „Maria Stuart“, „Chopin“ und „Clara Wieck spielt Schumann“ und Sehnsucht (Premiere: 14.03.2015 im ITF). Lusine Khachatryan lässt die klassische Klaviermusik in einer theatralischen Welt erklingen und verleiht ihr dadurch eine neue Dimension und Intensität.

Presse: “She is a superb pianist, with a big sound and fiery technique.” (New York Times)

The Armenian-born pianist Lusine Khachatryan plays works by Sayat-Nova, Khachaturyan and others as well as Armenian folk music, combined with elements of theatrical performance.

http://www.lusinekhachatryan.com

Quelle: http://www.genozid1915.de/

Tickets: http://www.ztix.de/event.php/1047120/

Damit der Bundestag es nicht vergisst: Musterbriefe zur Erinnerung

Team Junge Armenier

Wie lange wird der Bundestag noch brauchen, um aus den vorliegenden drei Resolutionen einen gemeinsamen Antrag zu formulieren?

Die bisherigen Antragstexte finden sich hier:

Große Koalition (CDU/CSU + SPD-Fraktion):
http://www.aga-online.org/news/detail.php?locale=de&newsId=595
Linksfraktion:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/039/1803970.pdf
Die Grünen:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/046/1804687.pdf

Die Suche nach einer möglichst für viele Abgeordnete akzeptablen Beschlussvorlage ist nicht einfach, denn die Vorstellungen der drei Antragstexte weichen hinsichtlich des Stellenwerts, der einer völkerrechtlich verbindlichen Bewertung des osmanischen Genozids eingeräumt werden soll, ebenso ab wie in den erinnerungspolitischen Handlungsfeldern, die sich mit der Anerkennung der bisher lediglich als „Vertreibung“ und „Massaker“ umschriebenen Verbrechen als Völkermord ergeben würden. Ebenso unklar ist, wie lange sich der Bundestag für diese Aufgabe Zeit lassen will. Es kursieren verschiedene Gerüchte darüber, ob er vor oder nach den Parlamentsferien (Juli-August 2015) fertig wird. Unklar ist auch, ob es dem Bundestag überhaupt gelingt, eine einheitliche Fassung zu erstellen oder ob dann nach dem Mehrheitsgrundsatz abgestimmt wird, wobei die GroKo-Resolution den kleinsten gemeinsamen Nenner mit dem unverbindlichsten Text bildet.

Daher schlagen wir vor, den Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert, den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Dr. Norbert Röttgen sowie die Ausschussmitglieder an eine möglichst zeitnahe Erledigung zu erinnern und die völkerrechtliche Anerkennung des Genozids anzumahnen. Die Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses finden sich auf dieser Seite: http://www.bundestag.de/auswaertiges. Die von uns vorgeschlagenen Musterbriefe können gern auch abgewandelt oder erweitert werden.

Downloads:

AGA Musterbrief an den Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses
AGA Musterbrief an den Voritzenden des Auswärtigen Ausschusses Dr. Norbert Röttgen
AGA Musterbrief an Prof. Dr. Lammert

Quelle:  ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG (AGA) e.V.

ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG –
GEGEN GENOZID, FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG e.V. (AGA)